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Polenta mit Hackfleisch-Paprika-Sauce

MoinMoin ihr Lieben,

jaaaa, mich gibt es noch! Ich weiß, ich habe mich in letzter Zeit etwas rar gemacht hier. Es ging ein wenig drunter und drüber bei mir und viele Gedanken schwirrten im Kopf umher. Ganz einfach gesagt, ich brauchte ganz dringend eine kleine Auszeit. Außerdem war ich letztes Wochenende auf einem Festival. Etwas, dass ich mir zwei- bis dreimal im Jahr gönne. Nein, besonders erholsam ist ein Festival nicht, aber zum Abschalten genau das Richtige. Man hat dort kaum funktionierendes Internet und ist auch sonst weit weg von allem. Jeder hat eben so seine eigenen Methoden, mal aus dem Alltag auszubrechen. Nach zwei Tagen Erholung geht es hier jetzt aber mit Volldampf weiter. Bevor es zum Party.San ging, habe ich noch ein wenig in meiner Küche experimentiert und das Ergebnis möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten, denn es ist absolut empfehlenswert.

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Spaghetti Carbonara

MoinMoin ihr Lieben,

ich bin ein bekennender Pastafan. Schnell, unkompliziert und es gibt tausend Variationen. Und so ein großer Topf voll Pastaglück hat noch einen sehr entscheidenden Vorteil. Man braucht nicht jeden Tag kochen. Ich koche gerne und oft, bin aber eben auch sehr praktisch veranlagt und freue mich sehr, wenn nach einem langen Arbeitstag das Essen quasi schon fertig ist. Dazu kommt, dass ich schwer begeistert bin vom One-Pot-Pasta-Trend. Ebenfalls sehr vielseitig zu variieren und man braucht nur einen einzigen Topf. Am besten nimmt man dafür einen beschichteten Topf, der sowohl zum braten bzw. dünsten und kochen geeignet ist. Ich weiß, Spaghetti Carbonara habe ich nicht neu erfunden, aber ich habe mal an der Variante alles in einem Topf experimentiert. Mit dem Ergebnis bin ich schwer zufrieden und möchte es euch deshalb nicht vorenthalten. Meine Variante ist zudem Eier- und laktosefrei.

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Moscow Mule

MoinMoin ihr Lieben,

hach, endlich Sommer, Sonne, Sonnenschein! Das wurde auch wirklich Zeit und ist die perfekte Ausrede für einen herrlichen erfrischenden Moscow Mule. Ich habe vor ein Paar Wochen eine Freundin in Köln besucht und sie weiß um meine Vorliebe für Wodka. Wie passend, dass es in Köln den Roten Salon gibt, der alle erdenklichen Wodkasorten im Sortiment hat 😉 . Sofort ins Auge gesprungen ist mir der Moscow Mule. Zunächst scheint die Kombination mit der Salatgurke etwas befremdlich, aber der Cocktail schmeckte mir so gut, dass es endlich an der Zeit war, den mal nachzubasteln. Bei dem herrlichen Wetter die passende Erfrischung zum Feierabend.

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Schmuck aus SnapPap

MoinMoin ihr Lieben,

sorry, dass es in letzter Zeit etwas ruhiger war hier. Das wird sich ab sofort wieder ändern. Ich brauchte einfach eine kurze Kreativpause, musste mich und meine Umgebung sortieren. Diese Pause habe ich auch genutzt, um neue Ideen zu sammeln. Was ich allerdings schon etwas länger vor hatte, war SnapPap für die Schmuckherstellung zu missbrauchen. Schmuck kann frau ja genau wie Schuhe nie genug haben, oder? Schließlich will frau nicht immer das gleiche tragen, da muss Abwechslung her. Wenn man so wie ich schon immer alles in schwarz hat, dann wenigstens unterschiedliche Dinge in schwarz 😉 . Und es klingt echt komplizierter, als es ist. Ich habe für das komplette Set aus Ohrhängern, Kette und Armband etwa anderthalb Stunden gebraucht.

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Ganz einfach nur: Bratkartoffeln

Immer wieder hat man heutzutage das Gefühl, es muss immer alles höher, schneller, weiter oder immer noch etwas exquisiter und noch einen Tick ausgefallener sein. Dabei sind es doch meist die ganz einfachen Dinge, die wirklich gut tun und glücklich machen, wie ein nettes Lächeln oder ein warmer Händedruck. Mir geht es zumindest so. Auch in meiner mittlerweile 20-jährigen Laufbahn als Krankenschwester mache ich immer wieder die Erfahrung, dass ein offenes Ohr fast mehr hilft als das neueste Hightechgerät.

In meinem zweiten Leben als Bloggerin übertreffen sich viele gegenseitig mit noch ausgefalleneren Rezepten und noch glamouröseren DIY’s. Nur können auch wir das Rad nicht neu erfinden und vieles ist ja doch irgendwie schon da gewesen. Natürlich sehen die Fotos wirklich toll aus und manch ein DIY nimmt einen oder gar mehrere Tage in Beschlag. Nur, so viel Zeit habe ich einfach nicht und mir persönlich ist es für mich auch sehr wichtig. noch Zeit für mich und zum Entspannen zu haben.

Deshalb sind meine Rezepte meist eher etwas einfach gehalten und auch meine DIY’s müssen zügig zu bewerkstelligen sein. Ich nehme an, dass es mir wie der überwiegenden Mehrheit geht. Und so musste es heute einfach eine schöne Portion Bratkartoffeln sein, natürlich mit Speck und Zwiebeln. Einfach und fix zu machen und einfach nur lecker, für mich absolutes Soulfood.

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Ukrainische Knoblauchbrötchen

MoinMoin ihr Lieben,

im letzten Post angekündigt, geht es im heutigen Foodpost Richtung Osten. Ich habe mir vor kurzem mal wieder ein Kochbuch gegönnt und ganz verliebt. Das Kochbuch Mamuschka von Olia Hercules ist einfach nur schön. Tolle Fotos, sehr liebevoll gestaltet und die Knoblauchbrötchen sind sehr lecker. Aber ich werde in nächster Zeit noch mehr Rezepte nachkochen und hier vorstellen, weil ich einfach soooo furchtbar neugierig bin und hoffe sehr, dass ich die Zutaten hier auch bekomme. Außerdem sind diese Knoblauchbrötchen als Beilage zum Grillen eine wunderbare Abwechslung zu Pizzabrötchen und Baguette.

Ukrainische Knoblauchbrötchen

Zutaten für 8 Brötchen:

15g frische Hefe oder 7g Trockenhefe

1 TL Zucker

400g Weizenmehl Type 550, plus Mehl zum Bestäuben

8g feines Meersalz

3 EL Sonnenblumenöl plus Öl zum Einfetten

20g frischer oder getrockneter Knoblauch, zerstoßen

ein halbes Bund Petersilie, fein gehackt

1 Enten- oder Hühnerei, fein verquirlt

Ukrainischer Knoblauchbrötchen

Zubereitung:

Am Vortag einen Vorteig ansetzen. Dazu die Hefe und den Zucker in 225 ml warmem Wasser auflösen ( es sollte lauwarm sein, zu heißes Wasser tötet die Hefe ab! ). 2oog Mehl zugeben und grob untermengen. Mit Frischhaltefolie zudecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen das restliche Mehl und das Salz unter den Vorteig mengen und alles auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche verkneten, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr klebt.

Den Teig in acht Stücke teilen und zu Kugeln formen. Nebeneinander in eine eingeölte runde ofenfeste Form oder eine Backform von 24 cm Durchmesser setzen und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie ihr Volumen verdoppelt haben. Beim Gehen verbinden sie sich zu einer Art Brötchenrad.

Inzwischen den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Für das Knoblauchöl einfach den zerstoßenen Knoblauch mit dem Öl, 1 kleinen Prise Salz und der Petersilie verrühren und kurz durchziehen lassen.

Sobald die Knoblauchbrötchen prall und startbereit aussehen, großzügig mit verquirltem Ei bestreichen und 20 bis 25 Minuten backen, bis sich eine goldbraune, glänzende Kruste gebildet hat. Herausnehmen, mit dem Knoblauchöl bestreichen und sofort servieren.

Ukrainische Knoblauchbrötchen

So, jetzt muss nur noch der Sommer kommen, damit man auch endlich mal wieder Grillen kann.

Aber Achtung! Nach Genuss der Brötchen könnte Knutschverbot herrschen 😉 . Egal, denn der Geschmack entschädigt absolut.

Ich wünsche euch eine schöne, genussreiche Restwoche 🙂

Aloha, eure Tina

Holländischer Kartoffelsalat

MoinMoin ihr Lieben,

hmm, man könnte fast auf die Idee kommen, dass ich gerade in der Vergangenheit schwelge, da auch mein letzter Post mit der Philadelphiatorte schon ein Rezept meiner Mutter war. Nein, keine bange, mir war einfach danach. Ich hatte ja schon mal erzählt, dass ein Großteil meiner Herkunft niederländisch ist und ich dadurch auch sehr mit den Niederlanden verbunden bin und mich dies natürlich auch sehr geprägt hat. Vielleicht ist es für euch nicht ganz zu begreifen, aber ich habe manchmal tatsächlich so etwas wie Heimweh und fahre in regelmäßigen Abständen meine Heimat besuchen. Zum einen, um dann endlich mal wieder niederländisch sprechen zu können und auch, um ausgiebig Lebensmittel zu kaufen, die es in Deutschland einfach nicht gibt. Ok, Vla ist mittlerweile auch hier angekommen und das kennt wahrscheinlich jeder von euch, aber die niederländische Küche hat doch noch andere Besonderheiten, die sie von der deutschen unterscheiden. So u.a. den Salat, den ich euch heute zeige. Immer, wenn mein Bruder oder ich als Kind gebeten wurden, auf einem Geburtstag o.ä. etwas mitzubringen, hat meine Mutter diesen Salat gemacht. Auch gerne im Sommer, denn durch die Zutaten schmeckt er schön frisch.

Holländischer Kartoffelsalat

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Philadelphiatorte

MoinMoin ihr Lieben,

gerade beim Thema Essen gibt es ja immer wieder Rezepte, die Kindheitserinnerungen wecken. Wie schon mal in einem früheren Post die in Rotwein eingekochten Birnen von meiner Oma ( hier ), so auch Philadelphiatorte nach einem Rezept meiner Mutter. Und sie passt herrlich zu den gerade herrschenden sommerlichen Tempertaturen, da sie fruchtig-zitronig daher kommt und ohne Backofen auskommt. Da ich an sich nicht die größte Backqueen bin, ist das besonders für mich ein sehr entscheidender Vorteil. Zugegeben habe ich es in der Vergangenheit nämlich durchaus geschafft, das Ergebnis einer Fertigbackmischung komplett zu ruinieren. Aber bei der Philadelphiatorte ist alles gut ausgegangen. Ich hatte sie schon letzte Woche zubereitet und zu einem Geburtstagskaffee mitgebracht und war doch sehr erfreut, dass auch nicht ein einziges winziges Stückchen übrig geblieben ist 🙂 .

Philadelphiatorte

Und da ist das Prachtstück 😉 .

Zutaten:

250g Löffelbiskuits

125g weiche Butter

200g Philadelphia ( laktosefrei )

2 Päckchen Vanillin-Zucker

150g Zucker

Saft von zwei Zitronen

1 Päckchen Zitronen-Götterspeise

2 Becher Sahne ( laktosefrei )

Philadelphiatorte

Zubereitung:

Die Löffelbiskuits in einen Frischhaltebeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Ca. eine Handvoll Streusel als Belag zurücklegen. Die restlichen Biskuitstreusel mit der Butter verkneten und den Boden einer Springform damit bedecken. Anschließend den Philadelphiakäse mit dem Vanillin-Zucker verrühren. Danach Zucker und Zitronensaft unterrühren. Die Zitronen-Götterspeise in einer Tasse mit heißem Wasser auflösen und erkalten lassen. In der Zeit die Sahne schlagen. Die erkaltete Götterspeise unter die Käsemasse rühren und zum Schluss die Sahne hinzufügen. Die Masse ebenfalls in die Springform geben und nun die Torte kalt stellen, am besten über Nacht. Ist die Torte fest, die zurückgelassenen Streusel darauf geben, eine Tasse Kaffee kochen, auf die Terrasse setzen und den leckeren Kuchen aufessen 😉 .

Philadelphiatorte

Bei dem schönen Sommerwetter genau das Richtige, schön fluffig-zitronig.

Natürlich habe ich zwischendurch probiert was ich da fabriziere und war ganz erfreut, dass die Torte wirklich wie früher bei meiner Mutter schmeckt, da sie ehrlich gesagt sehr gut kochen und backen konnte. Ich übe noch und ihr habt an den Ergebnisse in Form der Posts teil 😉 .

Ich hoffe sehr, dass sich die Unwetterfront endlich verzogen hat, Regen hatten wir ja nun genug in den letzten Tagen. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche!

Aloha, eure Tina